Allgemeine Geschäftsbedingungen
Zuletzt aktualisiert: 2026-03-23
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Nutzung der KI-gestützten Google Ads Analyse-Plattform Blurple.app (nachfolgend „Dienst"), die von der lilablau - Inh. Andrej Bobb, Niederbergheimer Str. 82, 59494 Soest (nachfolgend „Anbieter") betrieben wird.
(2) Diese AGB gelten für alle Nutzer des Dienstes, unabhängig davon, ob sie als Verbraucher oder Unternehmer handeln. Abweichende Bedingungen des Nutzers werden nicht anerkannt.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter stellt dem Nutzer eine webbasierte Software-as-a-Service (SaaS) Plattform zur Verfügung, die mithilfe von KI-Technologie (Google Gemini) automatisierte Analysen von Google Ads-Konten erstellt und Handlungsempfehlungen generiert.
(2) Der Dienst umfasst insbesondere:
- Automatisierte Audit-Analysen von Google Ads-Konten anhand von bis zu 74 Prüfpunkten
- Visualisierungen und Berichte zu Kampagnenperformance, Struktur und Best Practices
- KI-generierte Handlungsempfehlungen (To-Dos)
- Analyse-Tools für Werbezeitplanung, Suchbegriffe, Performance Max und Zielgruppen
(3) Der genaue Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Leistungsbeschreibung unter blurple.app. Der Anbieter behält sich vor, den Funktionsumfang weiterzuentwickeln.
§ 3 Registrierung und Vertragsschluss
(1) Die Nutzung des Dienstes setzt eine Registrierung voraus. Die Registrierung erfolgt über Google OAuth. Mit dem Abschluss der Registrierung kommt ein Nutzungsvertrag zustande.
(2) Der Nutzer muss bei der Registrierung seine vollständigen und korrekten Angaben machen und diese aktuell halten.
(3) Die Registrierung ist Personen unter 18 Jahren nicht gestattet. Mit der Registrierung versichert der Nutzer, volljährig zu sein.
(4) Ein Anspruch auf Registrierung besteht nicht. Der Anbieter kann Registrierungen ohne Angabe von Gründen ablehnen.
§ 4 Verbindung mit Google Ads
(1) Zur Nutzung der Analysefunktionen muss der Nutzer sein Google Ads-Konto mit dem Dienst verbinden und die erforderlichen Zugriffsberechtigungen erteilen.
(2) Der Nutzer bestätigt, dass er zur Verbindung der betreffenden Google Ads-Konten berechtigt ist, insbesondere dass er Inhaber oder autorisierter Administrator der Konten ist.
(3) Der Nutzer kann die Zugriffsberechtigungen jederzeit über seine Google-Kontoeinstellungen widerrufen.
§ 5 Nutzungsrechte
(1) Der Anbieter gewährt dem Nutzer für die Laufzeit des Vertrages ein nicht-exklusives, nicht übertragbares Recht zur Nutzung des Dienstes im vereinbarten Umfang.
(2) Der Nutzer darf den Dienst ausschließlich für eigene Zwecke nutzen. Eine Weitergabe des Zugangs an Dritte oder eine kommerzielle Weitervermittlung ist ohne schriftliche Zustimmung des Anbieters nicht gestattet.
(3) Reverse Engineering, Dekompilierung oder anderweitige Versuche, den Quellcode des Dienstes zu extrahieren, sind untersagt.
§ 6 Pflichten des Nutzers
(1) Der Nutzer ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und den Anbieter unverzüglich zu informieren, sofern er Kenntnis von einer unbefugten Nutzung seines Kontos erlangt.
(2) Der Nutzer darf den Dienst nicht für rechtswidrige Zwecke nutzen oder Inhalte hochladen, die gegen geltendes Recht verstoßen.
(3) Der Nutzer ist für alle Aktivitäten verantwortlich, die über sein Konto vorgenommen werden.
§ 7 Verfügbarkeit
(1) Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit des Dienstes, übernimmt jedoch keine Garantie für eine ununterbrochene Verfügbarkeit.
(2) Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit in nutzungsarmen Zeiten (nachts, Wochenende) durchgeführt und soweit möglich im Voraus angekündigt.
(3) Ausfälle aufgrund höherer Gewalt, technischer Probleme bei Drittanbietern (insbesondere Google) oder geplanter Wartung begründen keinen Anspruch auf Vergütungsminderung.
§ 8 KI-generierte Inhalte und Haftungsausschluss
(1) Die durch den Dienst generierten Analysen, Auswertungen und Handlungsempfehlungen basieren auf KI-Technologie und dienen ausschließlich als Entscheidungshilfe.
(2) Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der KI-generierten Inhalte. Die Umsetzung von Empfehlungen erfolgt auf eigene Verantwortung des Nutzers.
(3) Der Anbieter haftet nicht für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung von KI-Empfehlungen entstehen, insbesondere nicht für Werbeausgaben oder entgangene Umsätze.
§ 9 Haftung des Anbieters
(1) Der Anbieter haftet unbegrenzt für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.
(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 10 Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung, die unter blurple.app/datenschutz abrufbar ist.
§ 11 Laufzeit und Kündigung
(1) Der Nutzungsvertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
(2) Während der kostenlosen Nutzungsphase kann das Konto jederzeit ohne Einhaltung einer Frist gelöscht werden.
(3) Bei kostenpflichtigen Tarifen (sobald verfügbar) gilt eine Kündigungsfrist von 30 Tagen zum Monatsende, sofern in der jeweiligen Tarifbeschreibung nicht anders angegeben.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
- Wesentlichen Verstößen gegen diese AGB
- Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen
- Insolvenz oder Zahlungsunfähigkeit des Nutzers
(5) Nach Vertragsende werden die Daten des Nutzers gemäß unserer Datenschutzerklärung gelöscht.
§ 12 Änderungen der AGB
(1) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen zu ändern.
(2) Registrierte Nutzer werden über wesentliche Änderungen per E-Mail informiert. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die neuen AGB als akzeptiert.
(3) Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen des Schweigens wird in der Benachrichtigung gesondert hingewiesen.
§ 13 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
(1) Es gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertrag ist München, sofern der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
§ 14 Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.